Cholula (Sightseeing Teil 1)

Wie bereits angekündigt, habe ich am Wochenende das kleine Städtchen Cholula, meinen neuen Wohnort, erkundet. Cholula ist ein netter kleiner Ort mit engen Gassen und bunten Häusern im Zentrum und weitläufigen Straßen drumherum.

Am zentralen Platz, dem Zócalo, kann man einen guten ersten Eindruck vom mexikanischen Leben bekommen. In der Nähe gibt es einen kleinen Markt, auf dem alle möglichen Sachen angeboten werden und auf dem sich scheinbar die gesamte Stadtbevölkerung versammelt hat. Von überall her dröhnt Musik aus Lautsprechern, schreiende Kinder toben durch das Gewusel und Autos fahren in halsbrecherischem Tempo durch die Gassen.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit Cholulas ist die Gran Pirámide, eine Tempelpyramide der Aztken, in deren Reich Cholula eine wichtige Stadt war. Es handelt sich dabei um die „volumenmäßig“ größte Pyramide der Welt. Als die spanischen Eroberer in Cholula einfielen, häuften sie Erde an und bedeckten so die Pyramide komplett. Da nichts mehr an sie erinnern sollte, errichteten sie auf ihrer Spitze eine Kirche, die Iglesia Nuestra Señora de los Remedios.

Natürlich darf ein Besuch dort am ersten Erkundungstag nicht fehlen. Erst seit wenigen Jahren werden Teile der Pyramide freigelegt und teilweise rekonstruiert. Man kann auch einen Abstecher durch Gänge innerhalb der Pyramide machen, wobei man dabei nicht viel zu sehen bekommt. Und mir fiel auf, dass die Azteken recht klein gewesen sein müssen. 😉

Gewöhnungsbedürftig fand ich die bunt blinkende Weihnachtsdekoration in der Kirche, die man in Deutschland vielleicht noch in einem Einkaufszentrum vermuten würde.

Was aber für den Aufstieg auf den „Berg“ in jedem Fall entschädigte, war die tolle Aussicht sowohl über Cholula und zu den Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl, sowie – in die andere Richtung – nach Puebla.

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Irgendwo da hinten wohne ich

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